bordeaux-rote Mütze, schlicht, ca. Gr. 57cm

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Ich hatte schon im Februar eine Mütze gestrickt, aber immer wieder vergessen, dies auch mal zu knipsen, was ich nun endlich nachgeholt habe:

Ich habe sie schlicht gehalten, der Farbton ist dunkler als auf dem Bild zu sehen … kommt halt vom Blitz.

Damit’s nicht ganz so schlicht ist und an meinem Kopf nicht so angeklatscht aussieht, habe ich noch ein schmückendes Beiwerk dazugehäkelt. Das ist aber noch nicht fest, weil ich mir noch nicht schlüssig bin, ob ich’s wirklich ranmache … ich könnte es ja auch mit einer Sicherheitsnadel wahlweise mal ranmachen und mal eben nicht. Zudem bin ich noch am Überlegen, ob ich darauf noch ein „güldenes“ Knöpfchen nähe oder eben nicht … hmm … bis zum nächsten Herbst ist es ja glücklicherweise noch lange hin!

Hier mal das schmückende Beiwerk samt Knöpfele von Nahem.

Irgendwelche Meinungen oder Anregungen dazu? Der Goldton vom Knopf ist vielleicht auch nicht so hilfreich … habe auch schon überlegt, ob ich da was mit Perlen reinmache, aber welche Farbe nur???

Wolle und Kurzanleitung:

Wolle ist von Schachenmayr smc, „Extra Big Merino“, 100% Schurwolle, 80m/50g, waschbar bei 40°, Nadelstärke 5-6.

Ich habe mit einer 4,5er Nadel gestrickt, weil ich es eng haben wollte (Mittlerweile denke ich, war das eher ein Fehler, ist nun recht fest geworden, verschenke ich vielleicht doch noch.) und zwar so:

60M angeschlagen, zur Runde geschlossen, 1 Rd. rechte Maschen gestrickt, dann 10 Rd. Bündchen-Muster mit 1 re und 1 li im Wechsel.

Eine Zunahme-Runde gearbeitet, in der alle Maschen rechts gestrickt wurden, und jede 5. Masche habe ich verschränkt verdoppelt.

Danach habe ich mit 4 re und 4 li weitergemacht und zwar über 30 Runden.

Nun kamen die Abnahmen … hierzu habe ich in jeder Rippe (rechts oder links) erst einmal die 3. und 4. Masche zusammen abgestrickt, dann eine Runde wie es kam weiter. Dann die wie eben zusammen abgestrickt, jedoch nun die 2. und 3. Masche, anschließend wieder eine Runde wie es kam. Dann jeweils die beiden Maschen der Rechts- bzw. Links-Rippe zusammen abgestrickt, keine Zwischenrunde gearbeitet, sondern in der nächsten Runde dann gleich immer 2 Maschen zusammen abgestrickt, um dann zum Schluß einen langen Faden abzuschneiden und den durch die verbliebenen Maschen stramm gezogen, vernäht fertig.

Wie ich das „schmückende Beiwerk“ gemacht habe, weiß ich gar nicht mehr … einfach „frei Schnauze“ … einen Luftmaschen-Ring gehäkelt, dann den umhäkelt, dann abwechselnd Stäbchen und Luftmaschen und die auch wieder alle umhäkelt … irgendwie kam dann das Teil raus … ich denke mal, das ist aber nicht ganz das Entscheidende.

Jo, und nun stehe ich halt vor der Frage, ob ich das nun ran nähe oder nicht. Und irgendwie bin ich halt von der Mütze auch nicht mehr so sehr überzeugt, weil sie halt doch etwas fester geworden ist, als ich zuvor dachte.

Sie ist übrigens so bemessen, dass man keinen Umschlag mehr macht, sondern sie so auf den Kopf setzt und die Ohren gerade so bedeckt sind.

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Baktus aus Dralon für Mama

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Da meine Mutter ja so eine kleine Allergie gegen Wolle hat, und es bei ihr immer gleich juckt und piekt und kratzt, habe ich ihr aus einer (meiner Meinung nach) kratzfreien „Wolle“ einen Baktus gestrickt, aber nur so als. Ich lasse da gerne bei den Zu-/Abnahmen so kleine Löcher entstehen … passiert ja nicht, wenn man’s ordentlich (verschränkt) macht, aber ich finde, das hat so’n bißchen einen Loch-Muster-Effekt. Und in diese Löcher habe ich dann noch Perlen eingearbeitet.

Ich arbeite Perlen ein, indem ich bis zur Position, an die die Perle soll, stricke, dann mit einer dünnen Häkelnadel durch die Perle steche, da dann die abzustrickende Masche durchziehe, die Masche wieder auf die linke nadel setze und dann abstricke.

Hier hatte ich das Problem, daß ich anfangs zwar genug Perlen hatte, diese jedoch immer wieder brachen, oder einfach deren Loch zu klein/eng war … ich hatte daher zum Ende nicht mehr genug über. Da die Perlen aus einem Hobby-Auflösungs-Paket von e*Bay stammen, konnte ich sie auch nicht nachkaufen. Zu Weihnachten bekam ich dann von I. aus F’stadt einigermaßen passende Perlen, die ich dann für den Baktus nahm.

An sich war der Baktus in der stundenmäßigen Herstellung sehr schnell, aber … Mäusilein war in der Zeit nicht sonderlich kooperativ und wollte mir immer meine Wolle und/oder die Perlen klauen … so bin ich an dem Teil von Oktober bis Februar gesessen!

Nun ja, war dann endlich fertig, und ich konnte den Baktus dann im Februar meiner Mutter geben:

Wolle: „Jade supersoft“, 100% Dralon, 130m/50g, Nadelstärke 4,0, Farbe 1100, waschbar bei 40°

Verbrauch: ca. 100g

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Mütze (Kopfumfang 58cm) für mich aus Schewe-Schalgarn von K*rst*adt

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Ich hatte vor Wochen mal ein Riesen-Knäuel mitgenommen, als ich bei K*arst*adt war … 250g für 9,95 EUR … wird als Schalgarn angepriesen, aber geht ja auch für andere Sachen.

Ich habe mir nun nach dieser Ravelry-Anleitung eine Mütze gemacht … leicht abgeändert in der Größe:

Die Wolle ist aus 63% Polyacryl, 22% Polyamid und 15% Schurwolle, für Nadelstärke 7-8. waschbar bei 40°.

Ich habe mit Nadelstärke 7 gestrickt und mich dicht an die Anleitung gehalten, nur habe ich 10 Maschen mehr aufgenommen und 10 Reihen mehr gestrickt, bevor es an die Abnahmerunden ging … ich habe einen großen Kopf (58cm Umfang) … im Nachhinein wären wohl 5 Maschen und 15 Reihen besser gewesen, aber ich mache mir vielleicht noch so eine Mütze mit doppeltem Faden … sie wärmt zwar, ist aber etwas winddurchlässig.

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Kleinkind-Bequem-Bund-Kuschelsocke in Gr. 23 (für 2jährigen)

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Ich habe für Junior mal wieder Socken genadelt, die Wolle war hier noch so’n Restknäuel … hier am lebendem Objekt:

Das Schöne an den Socken ist das Bündchen, das ich doppelt gearbeitet habe, was es angenehm weich, leicht elastisch, aber nicht schlapperig, und schön dick kuschelig macht … Junior mag es so sehr gerne!

Wolle: Regia Bamboo Color, Farbe 1006

Kurzanleitung:
48 M mit 2,5er-Nadeln anschlagen.
40 Rd. im Bündchen-Muster (1 re, 1 li) stricken.
Dieses Bündchen von unten im Innenbereich nach oben umkrempeln, so daß die Anfangsrunde auf die aktuelle Runde trifft, in der nächsten Strickrunde dann immer 2 Maschen gleichzeitig stricken, also erst in die M auf der Nadle und dann in die „gegenüberliegende“ M der Anfangsrunde stechen und beide zusammen abstricken. Man strickt so die Anfangsrunde am Bündchenrand fest und hat ein doppeltes Bündchen.
20 Rd. glatt rechts, dann die Ferse arbeiten (Ich mache immer die mit verkürzten Reihen, aber jeder hat ja so seine.).
Nach insgesamt 50 Rd. ab Bündchen die Spitze beginnen (Ich habe die 8.+7. M zus. gestrickt, dann in der nächsten Rd. nichts abgenommen, dann die 7.+6. M zus. gestrickt, dann wieder nichts abgenommen usw., bis noch so 8-12 M über sind.).

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Regenbogen-Socken für A. zum Geburtstag am 12.2.

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Der Geburtstag ist ja nun schon ein paar Tag eher, aber ich kam nicht früher zum Posten.

Wolle:
Regia 4-fädig Ringel Color, Farbe 05048
75% Schurwolle, 25% Polyamid
210m/50g
waschbar bei 40° und angeblich trocknergeeignet (Hat das schon wer getestet?)

Der Schaft ist komplett in schlicht 1 re / 1 li gestrickt, dies habe ich über die gesamte Fußlänge auf dem Oberfuß beibehalten. Bei der Ferse arbeite ich mit verkürzten Reihen und habe sie verstärkt gestrickt (= *1 re, 1 M abheben* im Wechsel in der Hinreihe, dann alle M links in der Rückreihe). Ich habe diese Verstärkung mal probeweise auch unter’m Fuß beibehalten (= *1 re, 1 M abheben* im Wechsel in der 1. Reihe, dann alle M rechts in der 2. Reihe, und nun Reihe 1 und 2 immer abwechselnd). Tja, es macht die Socke schön kuschelig, nur sieht sie so komisch nach unten gebogen aus (sieht man ja auf’m Bild), aber A. meinte, die passen. Na, muß man vielleicht noch überarbeiten. Die Spitze habe ich dann aber nur schlicht rechts gestrickt, weil ich mir nicht sicher war, in welcher Form ich die nun verstärkt stricken könnte, paßte irgendwie alles hinten und vorne nicht.

Ca. 1 Std. vor Aufbruch zur Geburtstagsparty war das Sockenpaar dann fertig! *puuh* Voll die Hetze, aber ich hatte mich so kurzfristig dazu entschlossen und ich bin nicht die schnellste Strickerin, was wohl in erster Linie aber daran liegen mag, daß ich zu 90% auf dem Weg zur Arbeit und von der Arbeit in der U-Bahn und im Bus stricke. Abzüglich Umsteigerei und anderem Gelaufe und Eingepacke ist das etwa eine halbe Stunde pro Strecke.

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Strick-Fleece-Inka-Mütze

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Da hatte ich ja dannmeinem Schatzi aus seiner alten Sturmhauben-Mütze eine Inka-Mütze gestrickt (basiert auch auf der Jakob-Teufelsmütze, aber ohne Stirnzacke, Nadelstärke 4 mit recht dicker Wolle), doch war die noch nicht dick genug für den aktuellen Winter.

Kurzerhand habe ich Fleece gekauft und wollte damit die Mütze füttern … hat eigentlich ganz gut geklappt für das erste Mal … leider ist die Mütze nun so eng, daß sie meinem Schatzi nicht mehr paßt. Nun ja, Mäusi ist ja noch im Wachstum. LOL

Ich habe dafür einfach die gestrickte Mütze zusammengelegt (wie im rechten Foto) und dann schön glatt auf den Fleece gelegt, dann großzügig drumrum markiert und ausgeschnitten. Hätte auch funktioniert, wenn denn der Fleece etwas elastisch wäre.

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Inka-Mütze und „Hitchfaker“-Schaltuch

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Ich habe dann mal für eine Freundin eine dicke Inka-Mütze (entsprechend der Baby-Teufelsmütze von hier, aber ohne Stirnzacke) gemacht und passend einen „Hitchfaker“ dazu. *hihi*

Ich nenne den nun so, weil es im Prinzip der „Hitchhiker“ ist, aber ich habe ihn nur anhand der Fotos im WWW ohne Original-Anleitung nachgestrickt, ist also nicht der waschechte, also ein „fake“. Wer die Anleitung haben möchte, kauft sie direkt bei Martina Behm oder flucht beim Rumprobieren wie ich. *g*

Das ganze sieht dann so aus:

Nadelstärke 4,5 mit der Maschen- und Reihenzahl wie in der Anleitung auch, dann paßt es für einen Erwachsenen.

Wolle bei beidem:
Schachenmayr nomotta „Boston“ ~ 70% Polyacryl & 30% Schurwolle ~ waschbar bei 30° ~ 55m/50g ~ Nadelstärke 7-8

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schmaler Baktus aus Lang Yarns Jawoll Magic

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Da der „Baktus-Virus“ ja schon einige Zeit im Strick-Web rumgeht, hat er dann auch mal mich erwischt (Sowas dauert bei mir dann immer etwas länger, wohl, weil ich mir erst mal alles angucken muß.), also habe ich auch einen gemacht, aber einen etwas schmaleren.

Ich habe diese Anleitung genommen und den Mustersatz aber auf 6 Reihen erhöht, so daß seltener zugenommen/abgenommen wird und dadurch der Schal gewissermaßen länger braucht, um breit zu werden. *g*

Da bei mir die Umschläge immer Löcher machen, was ich aber in diesem Fall ganz hübsch fand (Meine Kollegin dachte übrigens, ich hätte da anschließend eine Häkelborte drangemacht.), habe ich einfach ab der Mitte die Abnahmen so gearbeitet:

2 M re zus. str., Umschlag, 2 M re zus. str., dann einfach re weiter stricken.

Dadurch hatte ich dann auch an der Abnahmkante Umschläge und ergo diese Löcher, die ich da immer fabriziere.

Wolle:
Knapp 100g von Lang Yarns Jawoll Magic in Marine (Fb. 0035), die ich Weihnachten von meiner Freundin I. in F. am A. d. H. bekommen habe. *g*

75% Schurwolle, 25% Polyamid
400m/100g
Nadelstärke 2,5 – 3,5 (Ich habe 3,5 genommen.)

Die Wolle finde ich ja für Socken viel zu schade, da sie recht leicht/dünn ist. Für Schals/Tücher finde ich sie recht passend, wenn man das leichte Schurwoll-Kratzen am Hals nicht als störend empfindet.

So, und nun ein Foto:

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Wärmendes für den Winter

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Einfacher Rippen-Kragen für meinen Kleinen, vor dem Abketten ein paar Extra-Maschen reingestrickt, damit’s lockerer wird. Man kann ihn umklappen oder im Ganzen lassen. Kommt ja auch auf den Hals an. *g*

Wolle: eine Bravo Baby Color, habe aber leider die Banderole verschusselt … *seufz*

Einfacher Rippen-Kragen, in der letzten Reihe (die ich dann zur ersten erklärte) habe ich einfach jede Masche verdoppelt und dann abgekettet. Das gute Stück paßte dann aber farblich doch nicht zu meinen Sachen und vor allem kratzte es mich auf einmal (Bin da leider empfindlich…), dabei fühlt es sich beim Stricken total weich an. Meine liebe Kollegin U.K. hat das Schnuckelchen dann von mir geerbt. Man darf ja nichts verkommen lassen. *g*

Wolle:
Regia Silk, Farbe 032, waschbar bei 40°, Nadelstärke 2-3
55% Schurwolle & 25% Polyamid & 20% Seide

Diese Inka-Mütze basiert auf der Teufelsmütze Jakob (HIER zu finden), die ich einfach ohne Frontzacke gestrickt habe. Diese Mütze ging übrigens als Weihnachtsgeschenk an den kleinen Till, einen Kameraden von meinem Mäusilein. Oben auf der Mütze übrigens ein Mini-I-Cord.

Wolle:
Regia Crazy Color, Farbe 5264, 75% Schurwolle & 25% Polyamid, waschbar bei 40°, Nadelstärke 3-4, 125m/50g

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